Auf zwei Rädern durch die Alpen

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Auf zwei Rädern durch die Alpen

In München zu wohnen, hat viele Vorteile: Leckeres Essen, gutes Bier, schöne Mädels, und eine sehr gute Ausgangsposition für einen Trip in die Alpen. Dessen war sich wohl auch mein Kumpel Silvio bewusst und so besuchte er mich über das verlängerte Pfingstwochenende mit seinem Motorrad. Nachdem wir einen Tag die kulturellen und kulinarischen Höhepunkte von München genießen konnten, sattelten wir also die Maschine und starteten unsere kleine Tour in die Berge. Größere Kartenansicht Die Autobahn führte uns zunächst nach Garmisch und von dort vorbei an der Zugspitze durchs Ötztal in Richtung Meran in Südtirol. Wir wollten den Weg über den Timmelsjoch-Pass nehmen, mussten aber feststellen, dass der wegen Schnee geschlossen war. Schnee. Im Juni. Aber der Pass ist nunmal sehr hoch, sodass der Schnee wohl noch nichts von den warmen Temperaturen der letzten Tage mitbekommen hat. Andern konnten wir es sowieso nicht. Also mussten wir den großen Bogen über den Reschenpass nehmen, dessen landschaftliche Höhepunkte aber für den Umweg entschädigten. Gegen Abend erreichten wir dann unser Etappenziel: Meran, ein sehr schön gepflegtes Alpenstädtchen mit italienischem Flair. Zurück ging es am Pfingstmontag über den Jaufenpass nach Innsbruck, Mittenwald und schließlich wieder München. Für mich ging dieser äußerst lebendige Trip hier zu Ende und während ...

Zur Hochzeit nach Ungarn

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Zur Hochzeit nach Ungarn

Esküvő. Das heißt Hochzeit auf ungarisch. Allerdings sagt ein Wort häufig nicht viel über dessen Bedeutung aus. Davon überzeugt man sich am besten selbst und so folgte ich mit meinen Eltern der Einladung unserer Freunde aus Ungarn, deren Tochter vor den Traualtar treten würde. Das Himmelfahrtswochenende war ein perfekt gewählter Zeitpunkt, denn durch das verlängerte Wochenende konnten wir die lange Anreise mit einer interessanten Entdeckungstour kombinieren. Wir fuhren durchs österreichische Burgenland und genossen guten Uhudler und leckere Köstlichkeiten mit frisch gepresstem Kürbiskernöl. Ein wahres Genießerland! Zur ungarischen Grenze sind es von dort nur wenige Kilometer und so ging es weiter Richtung Süden, nach Pécs. Eine Strecke von gut 250 Kilometern, ohne Autobahn, aber wozu haben wir denn ein Navi....Dachten wir! Denn zu unserer Überraschung mussten wir feststellen, dass die digitale Straßenkarte nach der österreichischen Grenze aufhörte. Nur "Westeuropa" brachte brachte das BMW Gerät mit. Einen Straßenatlas hatten wir auch nicht dabei, also waren wir blind, oder besser: auf die schlechte Beschilderung und unser Gefühl angewiesen. Diese Kombination klappte aber erstaunlich gut und wir konnten uns noch einen guten Eindruck von "Fünfkirchen" machen - so heißt Pécs auf Deutsch. Dieses Gebiet Ungarns gehörte früher zu den Donauschwaben und so finden in regelmäßigen ...

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