Invictus – Premiere in London

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Written By: Daniel Remler

Nelson Mandela verbindet so einiges mit London. Das belegt nicht nur die Statue am Parliament Square, sondern er selbst feierte hier sogar seinen 90. Geburtstag. Fast selbstverständlich scheint es da, dass die Premiere des neuen Mandela Films von Clint Eastwood ebenfalls in London stattfand. “Invictus” heißt der Streifen, der am 18. Februar auch in Deutschland in die Kinos kommt.

Es war im Jahr 1994, da wurde Nelson Mandela als erster schwarzer Präsident Südafrikas gewählt, nach 27 Jahren in Gefangenschaft. Er stand nun vor der Aufgabe, aus dem von der Apartheid geprägten Land, eine Nation zu formen. Ausgerechnet der Sport der Weißen sollte ihm dabei helfen – Der Rugby. Nur ein Jahr nach seiner Wahl wurde in Südafrika die Rugby Weltmeisterschaft ausgetragen. Das südafrikanische Team war unbeliebt und trat als Underdog in den Wettkampf. Doch es schaffte es, das Feuer der Bevölkerung zu entfachen, sich für ihr Team zu begeistern, unabhängig von unterschiedlichen Hautfarben und Rassen. Am Ende passierte das Unglaubliche: Südarika gewann das Finale und die Herzen der Nation – das Land war eins. Damit ist die Geschichte des Films eigentlich schon erzählt.

Doch “Invictus” ist viel mehr, als ein sportliches Geschichtsdrama. Es sind die bewegenden Bilder der Slum-Kinder, die mit den weißen Rugby Stars den Ball spielen. Es ist ein großartiger Morgan Freeman in seiner überzeugend gespielten Rolle als Nelson Mandela und ein Matt Damon, der als einfühlsamer Mannschaftskapitän brilliert. Es ist nicht zuletzt der mitreißende Soundtrack, der mit den eingängigen Bildern dafür sorgt, dass sich der fesselnde Geist des Sports auf das Publikum überträgt. Es ist ein Film, der den Traum der Regenbogen-Nation wieder aufleben lässt, besonders jetzt, im Hinblick auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft.

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