Schweden in 68 Stunden

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Schweden in 68 Stunden

Am vergangenen Freitagmorgen machte ich mich gemeinsam mit Flo vom wohnzimmertagebuch auf nach Schweden. Kapitän Lindbergh brachte uns zuverlässig über die Ostsee, auch wenn diese sich unter einer dicken Wolkenschicht versteckt hielt. Und so erreichten wir den kleinen Flughafen Stockholm-Skavsta bei leichtem Hochnebel und Nieselregen. Doch es sollte besser werden. Und das lag nicht zuletzt am sehr herzlichen Empfang, den uns Alida und Anna in der Stadt Norköping bereiteten. Die beiden hatten wir während unseres Auslandssemesters in Schottland kennengelernt. Drei Tage lang würden sie uns nun "ihr" Schweden näher bringen. Los ging es mit einem Stadtrundgang in Norköping. Besonders interessant war für mich die "Industrilandskapet", ein ehemaliges Industriegebiet entlang des Flusses Motala ström. Ähnlich wie die Speicherstadt in Hamburg erlebt hier eine ehemals dreckige und runtergekommende Gegend eine sagenhafte Renaissance. Heute findet man dort zahlreiche kleine Ateliers, Cafes, das sehenswerte Arbeitsmuseum sowie der Unicampus. Nach und nach brachten uns unsere beiden Tourguides auch den schwedischen Lebensstil näher, der am Abend selbstverständlich in der Zubereitung des schwedischen Nationalgerichtes gipfelte: Kötbullar. Der nächste Tag führte uns in die mittelalterliche Kleinstadt Söderköping und das kleine Örtchen Meme, wo der 390 Kilometer lange Göta-Kanals in die Ostsee mündet. Im 19 Jahrhundert war er einst als wichtige ...

Auf zwei Rädern durch die Alpen

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Auf zwei Rädern durch die Alpen

In München zu wohnen, hat viele Vorteile: Leckeres Essen, gutes Bier, schöne Mädels, und eine sehr gute Ausgangsposition für einen Trip in die Alpen. Dessen war sich wohl auch mein Kumpel Silvio bewusst und so besuchte er mich über das verlängerte Pfingstwochenende mit seinem Motorrad. Nachdem wir einen Tag die kulturellen und kulinarischen Höhepunkte von München genießen konnten, sattelten wir also die Maschine und starteten unsere kleine Tour in die Berge. Größere Kartenansicht Die Autobahn führte uns zunächst nach Garmisch und von dort vorbei an der Zugspitze durchs Ötztal in Richtung Meran in Südtirol. Wir wollten den Weg über den Timmelsjoch-Pass nehmen, mussten aber feststellen, dass der wegen Schnee geschlossen war. Schnee. Im Juni. Aber der Pass ist nunmal sehr hoch, sodass der Schnee wohl noch nichts von den warmen Temperaturen der letzten Tage mitbekommen hat. Andern konnten wir es sowieso nicht. Also mussten wir den großen Bogen über den Reschenpass nehmen, dessen landschaftliche Höhepunkte aber für den Umweg entschädigten. Gegen Abend erreichten wir dann unser Etappenziel: Meran, ein sehr schön gepflegtes Alpenstädtchen mit italienischem Flair. Zurück ging es am Pfingstmontag über den Jaufenpass nach Innsbruck, Mittenwald und schließlich wieder München. Für mich ging dieser äußerst lebendige Trip hier zu Ende und während ...

Zur Hochzeit nach Ungarn

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Zur Hochzeit nach Ungarn

Esküvő. Das heißt Hochzeit auf ungarisch. Allerdings sagt ein Wort häufig nicht viel über dessen Bedeutung aus. Davon überzeugt man sich am besten selbst und so folgte ich mit meinen Eltern der Einladung unserer Freunde aus Ungarn, deren Tochter vor den Traualtar treten würde. Das Himmelfahrtswochenende war ein perfekt gewählter Zeitpunkt, denn durch das verlängerte Wochenende konnten wir die lange Anreise mit einer interessanten Entdeckungstour kombinieren. Wir fuhren durchs österreichische Burgenland und genossen guten Uhudler und leckere Köstlichkeiten mit frisch gepresstem Kürbiskernöl. Ein wahres Genießerland! Zur ungarischen Grenze sind es von dort nur wenige Kilometer und so ging es weiter Richtung Süden, nach Pécs. Eine Strecke von gut 250 Kilometern, ohne Autobahn, aber wozu haben wir denn ein Navi....Dachten wir! Denn zu unserer Überraschung mussten wir feststellen, dass die digitale Straßenkarte nach der österreichischen Grenze aufhörte. Nur "Westeuropa" brachte brachte das BMW Gerät mit. Einen Straßenatlas hatten wir auch nicht dabei, also waren wir blind, oder besser: auf die schlechte Beschilderung und unser Gefühl angewiesen. Diese Kombination klappte aber erstaunlich gut und wir konnten uns noch einen guten Eindruck von "Fünfkirchen" machen - so heißt Pécs auf Deutsch. Dieses Gebiet Ungarns gehörte früher zu den Donauschwaben und so finden in regelmäßigen ...

Silvester in London

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Silvester in London

Nach meinem kurzen aber sehr intensiven Aufenthalt in Deutschland (und Südtirol) gings für mich am 30. Dezember wieder zurück auf die Britische Insel. Erster Stopp: London. Bereits im Herbst habe ich mit meinen beiden Freunden Timo und Mareike beschlossen, Silvester etwas Außergewöhnliches zu unternehmen. Das Jahr davor waren wir in Hamburg, also mussten wir jetzt natürlich noch eine Schippe drauf legen. Die Britische Metropole erschien uns da genau richtig und nachdem ich meinen Kumpel Armin noch dafür begeistern konnte verließen wir am 30. Dezember die Eishöhle Deutschland. Vor uns lagen 5 intensive Tage in einer pulsierenden Großstadt. Dass es hier viel außergewöhnliches zu entdecken geben würde erfuhren wir bereits, als wir unser Quartier bezogen: das stylishe Clink Hostel - ein ehemaliges Gerichtsgebäude, in dem zuweilen Charles Dickens arbeitete und seinen Oliver Twist schrieb. Der perfekte Ausgangspunkt für unsere Erkundungstouren. 1. Tag - 30.12.2008 Da wir unser Zimmer erst am Nachmittag beziehen konnten, fuhren wir zunächst erstmal ins Zentrum, zum Picadilly Circus. Bereits hier wurde uns klar, dass wir in einer echten Weltstadt angekommen waren. Menschen über Menschen drängten sich im Schatten der berühmten Leuchtreklame und entlang der Geschäftsstraßen. Alle auf der Jagd nach dem größten Schnäppchen oder einfach nur der Atmosphäre halber. ...

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